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Insgesamt 9 Piloten gingen für das RBM Official Racing Team beim großen Finale der Norddeutschen DMV Meisterschaft auf dem Vogelsbergring an den Start. Neben dem Doppelsieg von Luca Anton Caspari und dem Gewinn der Meisterschaft...
zeigte das gesamte Team eine geschlossen gute Mannschaftsleistung und konnte am Ende der Veranstaltung erneut viele Pokal- und Podestplatzierungen feiern.
Bambini A:
Mit Freddy Killensberger, Legka Lyubov, Philipp Killensberger, Newcomer Shun Iwamitsu und Marcel Schnuch gingen insgesamt 5 Bambini für Teamchef Ralf Braaz an den Start. Letzterer machte sich zunächst noch berechtigte Hoffnungen auf den Titel. Nach Platz 3 im Zeittraining und einigen Korrekturen am Setup war der RBM-Pilot im ersten Rennen pfeilschnell unterwegs. Nur eine hundertstel Sekunde langsamer als der Führende. Bei einer Kollision der beiden vor ihm fahrenden Piloten konnte Marcel nicht mehr ausweichen und machte eine gute Platzierung zunichte. Die endgültige Ernüchterung folgte im Finale durch eine eindeutige Fehlentscheidung der Rennleitung. Bereits auf Platz 4 liegend versuchte der junge Simmerather rundenlang an einem bedeutend langsameren Piloten vorbeizukommen. Doch blocken von der ersten bis zur letzten Runde kann nicht gut gehen und zwangsläufig kam es beim Überholvorgang zur leichten Berührung. Der blockende Fahrer kam etwas von der Linie ab verlor zwei Plätze und Schnuch lag auf Platz 3. Diese Situation hatte die Rennleitung als unsaubere Aktion mit einer 5 Sek. Strafe geahndet. Aus der Traum vom Titel! Freddy Killensberger hatte nach anfänglichen Schwierigkeiten auf der ihm unbekannten Strecke schon im ersten Rennen mächtig zugelegt und drehte im Finale dann richtig auf. Nach einer starken fahrerischen Leistung belegte der junge Nachwuchsfahrer zunächst Platz 4 und sicherte sich anschließend nach einer fehlerfreien Vorstellung den hervorragenden 3. Rang und in der Gesamtwertung einen Platz auf dem Siegertreppchen. Auch Bruder Philipp Killensberger war schnell unterwegs. Auf der anspruchsvollen Strecke sicherte sich der Tony Kart Pilot den guten 8. Platz im Zeittraining, dem die Plätze 11 und 10 folgten. Lyubov Legka, die junge Dame aus der Ukraine kämpfte anfänglich noch mit Schwierigkeiten. Nach dem 11. Platz im Zeittraining sollte es dann aber immer besser laufen. Auf Platz 9 beendete sie das erste Rennen und steigerte sich im Finale bis auf den hervorragenden 6. Platz. Mit Gesamtplatz 7 hatte sich die junge Lady auch in der Tageswertung in den Pokalrängen etabliert. Neueinsteiger Shun Iwamitsu konnte schon in seinem erst zweiten Rennen Akzente setzen. Hier gelang es dem kleinen Japaner im Zeittraining sogar zwei Routiniers hinter sich zu lassen. In den Rennen fehlte dann zwar noch ein wenig die Erfahrung, dennoch geht es in großen Schritten nach vorne.
IcA/Junioren:
Luca Anton Caspari dominierte das Feld der Junioren nach Belieben. Der souveränen Poleposition im Zeittraining folgten zwei glasklare und nie gefährdete Start/Ziel-Siege. Nach eindrucksvoller Fahrt sicherte sich der RBM Official Racing Team Pilot die maximal mögliche Punktzahl, den obersten Platz auf dem Siegerpodest und holte damit auch den Titel des Norddeutschen Meisters in das Erfolgsteam von Teamchef Ralf Braaz.
KF3:
Mit Daniil Pronenko und Niklas Reinhardt gingen in der KF3 zwei RBM Piloten in die Rennen. Gesundheitlich angeschlagen musste Niklas Reinhardt jedoch schon im ersten Rennen frühzeitig aufgeben und meldete sich für das Finale zwangsläufig ganz ab. Bei Daniil Pronenko lief von Anfang an alles rund. Dem 5. Platz im Zeittraining folgten die Plätze 7 und 6 und der gute 6. Platz in der Tageswertung.
KF2:
Nach seiner hervorragenden Leistung in Urloffen, hatte sich Florian Zeiger auch für Wittgenborn einiges vorgenommen. Mit Platz 11 im Zeittraining war der teamälteste RBM-Pilot zunächst noch nicht zufrieden. Im Feld der starken KF2-Konkurrenz gab es jedoch kaum ein Vorbeikommen. In dem engen Geschlängel des Vogelsbergrings tat sich keine Lücke auf und so waren nach den Plätzen 8 und 11, im Anschluss der 10. Gesamtrang an diesem Wochenende das maximal Mögliche.
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