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Comeback nach Maß für Marcel Lipp
Mit Doureid Ghattas bei den Bambini, Marcel Hartmann, Shun Iwamitsu und Julius Schäfer in der KF3 sowie KF2-Pilot Marcel Lipp, der nach 2-jähriger Pause wieder ins Renngeschehen eingriff, stellte das RBM Official Racing Team insgesamt 5 Piloten in den verschiedenen Klassen.
Die Starterfelder präsentierten sich stark besetzt und zählten zum Teil weit über 60 Piloten, sodass die Qualifikationen für die Finals am Sonntag über zwei Heats ausgefahren wurden....
Ghattas, Hartmann, Iwamitsu und Schäfer zeigten eine gute Leistung und steigerten sich in den Heats kontinuierlich, verpassten jedoch durch teilweise kräftiges Gerangel im Mittelfeld allesamt denkbar knapp die Finalteilnahme.
Marcel Lipp feierte nach langer Rennpause ein sensationelles Comeback. Das hochkarätig besetzte Starterfeld der KF2 wurde durch eine enorme Leistungsdichte bestätigt und befand sich auf EM-Niveau. Hier bewegten sich bereits im Zeittraining die ersten 20 Piloten sage und schreibe innerhalb von nur 0,5 Sekunden, wobei Lipp dabei in seiner Gruppe mit einem Rückstand von 0,05 Sekunden auf Platz 2 rangierte.
In den Qualifikationsheats wurde mit Haken und Ösen gekämpft, ging es doch für insgesamt 46 KF2-Piloten um die Finalteilnahme am Sonntag. Auch Marcel Lipp musste im Laufe der Umrundungen Federn lassen und fand sich auch mal neben der Strecke. Doch gelang es dem Routinier stets, den Anschluss an die Spitze wieder herzustellen und qualifizierte sich so mit P4 und P7 souverän für die Sonntagsrennen. Dass der RBM Official Racing Team Pilot hierbei die schnellste Rennrunde fuhr, erinnerte an die erfolgreichen alten Zeiten und bestätigte erneut die top Performance von Fahrer und dem bewährten Tonykart/Vortex-Material. Auch die Finalrennen wurden für den Rückkehrer zu einer Erfolgsfahrt. Mit zwei 4. Plätzen belegt Marcel aktuell Platz 2 in der Meisterschaft und ist trotz der langen Pause auf gewohntem Erfolgskurs.
"In den vergangenen zwei Jahren konnte ich aus beruflichen Gründen nur zwei Gaststarts fahren. Deshalb freut es mich umso mehr festzustellen, dass ich immer noch mit zu den Schnellsten gehöre. Ich bin völlig unvorbereitet in dieses Rennen gestartet und hatte daher auch ein paar kleine "Bugs" drin ohne die ich wahrscheinlich noch weiter vorne gelandet wäre. Die Rennpraxis fehlte halt doch ein bisschen. Von daher bin ich mit dem Gesamtergebnis äußerst zufrieden und freue mich schon sehr auf den nächsten Lauf in Liedolsheim"...so der RBM-Pilot nach der Siegerehrung.
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